Das nächste Mitarbeiterinterview steht in den Startlöchern: Heute mit Jan, der seit bald zwei Jahren bei der rockIT mit dabei ist.
Es geht um seinen Werdegang, dem Kontrast zwischen Grossbank und KMU, seine strukturierte Arbeitsweise, der Zusammenarbeit und dem Umgang mit den Teamkollegen sowie seinen Hobbys.
Viel Spass beim Lesen!
1. Wie bist du zur rockIT gekommen?
Über Mes, den ich in einem IT-Projekt aus meiner Zeit bei der Grossbank kenne. Daraus hat sich eine Freundschaft entwickelt, und als ich mich dann später selbständig machte und eine Teilzeitstelle suchte, die sich gut damit kombinieren lässt, kamen wir ins Gespräch. Das Team brauchte Verstärkung. Das Timing hat einfach gepasst.
2. Über 10 Jahre Grossbank, jetzt KMU — wie ist der Kontrast?
Weniger gross als man denkt. Bei der Grossbank habe ich Projekte umgesetzt — Anforderungen analysieren, Prozesse definieren, zwischen Business und IT übersetzen. Bei der rockIT mache ich im Kern Ähnliches, nur näher am Geschehen und viel Breiter. Ich durfte zum Beispiel die Einführung unseres neuen ERPs begleiten — von der Testkoordination über die Dokumentation bis hin zur Definition von neuen Arbeitsabläufen. Der grösste Unterschied: In einem kleinen Team spürst du sofort, ob etwas funktioniert oder nicht. Und aufgrund der Grösse der rockIT komme ich mit der ganzen Wertschöpfungskette in Berührung. Das ist besonders befriedigend, wenn man hinterher spürt: «das hat einen echten Mehrwert gebracht!»
3. Du giltst als sehr strukturiert in deiner Arbeitsweise. Fluch oder Segen?
Eindeutig Segen — meistens. Ich denke stark in Prozessen und Systemen. Wenn ich ein Problem sehe, will ich nicht einfach ein Symptom-Pflaster draufkleben, sondern verstehen, was dahintersteckt. Woher kommt das? Was passiert, wenn wir skalieren? Das klingt vielleicht etwas trocken, aber es spart am Ende enorm viel Zeit und Nerven. Und wenn es doch mal zu strukturiert wird, sorgen die Kollegen schon dafür, dass ich wieder locker lasse.
4. Was schätzt du am meisten an der Arbeit im rockIT-Team?
Den Umgang miteinander. Hier redet niemand nur davon, auf Augenhöhe zu arbeiten — das wird tatsächlich gelebt. Wenn ich eine Idee habe oder etwas anders angehen will, wird das gehört und ernst genommen. Und was mich immer wieder beeindruckt: Wenn’s drauf ankommt, zieht jeder mit. Das kennt man sonst eher aus kleinen Startups — aber hier funktioniert es, weil die Leute es wirklich so leben.
5. Wenn du nicht am Bildschirm sitzt — wo findet man dich?
Dann bin ich im Garten oder mit der Kamera unterwegs. Beides ist für mich ein perfekter Ausgleich und bedeutet: Raus in die Natur! So kann ich den Kopf auslüften und im Moment sein. Den Garten zu pflegen oder auch einfach zu geniessen hat etwas sehr Erdiges und Entspannendes an sich. Und die Ernte zu essen… hat etwas sehr (er)füllendes 😉 Die Fotografie schärft den Blick für Details und Perspektiven, man lernt neue Orte kennen. Ob beim Spazieren im Umkreis oder beim Wandern: es gibt immer etwas zu entdecken.